Akustische Instrumente

Unterschiedliche Aufgaben und Ansprüche erfordern unterschiedliche Werkzeuge.
So unterliegt auch das Equipment stetigen Verbesserungen und man sollte immer überdenken ob das Optimum erreicht ist.

Hier ein wenig die „Entwicklungsgeschichte“.
Akustik-Gitarren:

„Dreadnought“:

Ganz am Anfang von Double D, so um 2002 bis ca. 2005 spielte Dedi eine Johnson Dreadnought mit einem Shadow SH330 Soundhole-Pickup, während Danny noch hauptsächlich Nylon Gitarren spielte.

„Sticker“:

Zu Beginn der Solo Auftritte und über einen langen Zeitraum bei Double D, spielte Dedi eine Johnson JOC-2FE-S mit Fishman Preamp, die meist direkt ins Mischpult eingespeist wurde.
Eine gesperrte Konstruktion mit massiver Fichtendecke, deren Aufkleber die Schwingungseigenschaften dahingehend veränderte, daß diese Gitarre im Duo-Kontext straffer und direkter klang.
Danny spielt übrigens die exakt gleiche Gitarre.

„Taka“:


Als die Solo-Auftritte häufiger wurden, war dann mehr Volumen im Sound gefragt. 2015 kam der Wechsel zurück zu einer Dreadnought-Form mit massiver Zederndecke und Boden und Zargen aus laminiertem Mahagoni vollzog sich über eine Takamine GD20CE NS mit integriertem Takamine-Pickup und Preamp. Endlich war genug Druck und Volumen auf Abruf verfügbar.

„La Pinasse“:


Einige Versuche mit alternativem Korpusmaterial (Dedi ist ziemlich öko drauf…) – wie z.B. Carbon-Laminat und Roundback Gitarren – später, war klar, dass das was Dedi sich vorstellt, einfach nicht von der Stange zu haben ist. In Giessen gibt es jedoch den hervorragenden Custom Shop der Gitarrenmarke Lakewood. Dieser fertigte Dedi’s A-30 custom, „La Pinasse“.
Eine Auditorium-Gitarre, vollmassiv. Ulme Boden und Zargen, Fichtendecke, Pflaume Griffbrett, Steg, Schallochintarsie und Kopfplattenabdeckung. Der Hals und die Bindings sind aus Ahorn.
Als optische Höhepunkte der ansonsten bewusst schlicht gehaltenen Gitarre sind die Fensterkopfplatte und die Griffbretteinlage, die auch für Ihren „Spitznamen“ sorgt.
Ein traditionelles Boot der Austernzüchter des französischen Bassin d’Arcachon, eine Pinasse. Frank, ein Freund und der Besitzer des Ferret Coffee Shop, hat seine Einverständnis gegeben, sein Logo in abgewandelter Form dafür zu verwenden. Die Gitarre, deren Holz ausnahmslos aus Deutschland und Österreich stammt, verfügt über einen LR. Baggs Anthem Pickup.

Aria Pro:

     

Ein tragischer Unfall beendet vorerst die Liebesgeschichte zwischen Dedi und seiner ersten selbst erworbenen Gitarre. Eine Aria Pro, gekauft Ende der 1990er…
Gekauft nur für Barcley James Harvest’s „Hymn“ und Pink Floyd’s „Wish you were here“, abgenommen mit einem Shadow SH330 Soundhole Pickup in eine Behringer DI-Box, war die Aria Pro auf nahezu jedem Konzert von Double D, CD, oder Dedi’s Solo-Konzerten dabei. 2017 im Spätsommer brach sie sich beim Soundcheck für ein Konzert auf einer Hochzeit die Kopfplatte nach einem Sturz vom Ständer.
Traurig ist, dass die Gitarre einen extrem hohen ideellen Wert hat. Denn sie trägt alle Autogramme von Manfred Mann’s Earth Band (noch inkl. Noel McCalla und Geoff Dunn) aber ohne den Meister selbst (der hatte an dem Tag in der Kammgarn Kaiserslautern nicht so gute Laune…)

Johnson Akustikbass:

Unter anderem bei dem Double D Konzert im Irish House Kaiserslautern, spielte Dedi bei einigen Songs einen Johnson Akustikbass, der gleichzeitig mit den zwei Johnson JOC’s angeschafft wurde. Ebenfalls ein Fishman System, allerdings der Body komplett aus Laminat. Dieser Bass ging später in den Besitz von Sven von K-y-N! über.

Ortega Ken Taylor Signature Bass:

Seit 2017 spielt Dedi bei Double D & Friends einen Ortega KTSM-4 Ken Taylor Signature Bass mit massiver Fichtedecke und laminiertem Mahagoni Boden und Zargen. Ein Fishman Pickup mit Preamp nimmt den Groove ab.

Sonstige akustische Saiteninstrumente:

Früher hat Dedi auch öfter eine Mandoline eingesetzt. Hauptsächlich für R.E.M’s Losing my Religion oder Fury in the Slaughterhouse’s „When I’m Dead & Gone“ bei Double D & Friends.
Dabei handelte es sich um eine Harley Benton HBMA-50E. Schrott! Deswegen ist sie heute auch nicht mehr im Besitz.